Seit 1993 als freiberufliche Hebamme tätig

Was tun bei Beckenendlage?

Liegt das Baby nahe des errechneten Geburtstermins mit dem Po nach unten, so nennt man das Beckenendlage bzw. Steißlage. Leider bedeutet das bei erstgebärenden, häufig auch bei mehrgebärenden Frauen Kaiserschnitt.

Jedoch kann man etwas dagegen tun.

Gymnastik:

Mit speziellen Turnübungen kann es der Mutter unter Anleitung der Hebamme ab der 34. Woche gelingen, das Kind doch noch zum Drehen zu bewegen.

Moxibustion/Moxen:

Bei der Moxibustion wird abwechselnd am rechten und linken Fuß der Mutter ein Punkt am kleinen Zeh erwärmt. Dies dauert 20 Minuten und wird nur in der 36. und 37. SSW zwei Mal wöchentlich angewendet. Auch dadurch kann das Kind dazu angeregt werden, sich in die richtige Lage zu drehen.

Leider wird diese Leistung nicht von der Krankenkasse übernommen, sodass Kosten von € 8,- pro Sitzung anfallen.